Temas
1. September 2016
Dossier 2012: Vertretung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt im Bundesrat
1. AUSGANGSLAGE ZUR DEBATTE
Eine ganze Sprach- und Kulturregion der Schweiz ist seit 13 Jahren nicht mehr im Bundesrat vertreten: Die letzten zwei Bundesratswahlen zeigten, wie schwierig es für die italienische Schweiz ist, einen Platz in der Landesregierung zu erreichen. Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Situation gehen von einer Aufstockung des Bunderats von sieben auf neun oder elf Mitglieder, über die Einführung einer verbindlichen Regionenklausel bis hin zu einer Sprachenquote. Der erste erwähnte Vorschlag – bei dem die Vertretung der Sprachregionen nur einen Teil einer umfassenderen Überlegung darstellt – scheint gegenwärtig besonders „im Trend“ zu sein, da drei im Dezember 2011 von Parlamentariern eingereichte Motionen in diese Richtung zielen. Mit dem gleichen Vorschlag hat der Grossrat des Kantons Tessin kürzlich beschlossen, eine Kantonsinitiative zuhanden der Bundesversammlung einzureichen. Ferner wurde ein Postulat für eine bessere Vertretung der sprachlichen Minderheiten am 29. Februar 2012 sehr knapp durch den Ständerat abgelehnt. Und die Volksinitiative zur direkten Wahl des Bundesrats durch das Volk wird ebenfalls noch behandelt.
23. August 2016
Stellungnahme: Bundesratsbericht zum Service public im Medienbereich
Service Public in den Schweizer Medien sichern
In seinem im Juni 2016 präsentierten Bericht zum Service Public im Medienbereich, hat der Bundesrat eine klare begründete Antwort auf den seit mehreren Monaten ausgeübten Druck auf die SRG geliefert. Diese Analyse der öffentlichen Schweizer Medienlandschaft unterstreicht die wichtige Rolle der Hauptdienstleister des Bereichs für die Zustellung von hochqualitativen Informationen, die Aufwertung der helvetischen Kulturproduktionen und die Vertretung der verschiedenen Gesellschaftsgruppen, unabhängig von Alter, Ursprung oder Sprache.
Zur Stellungnahme Service Public im Medienbereich
1. April 2016
Stellungnahme : Thurgau will Frühfranzösisch abschaffen.
Der Kanton Thurgau hat an diesem 1. April 2016 seinen Lehrplan in die Vernehmlassung gegeben. Darin soll der Französisch-Unterricht erst auf Sekundarschule beginnen und in der Primarschule Englisch Priorität erhalten. Der Thurgauer Lehrplan öffnet die Tür zur Abschaffung eines entscheidenden helvetischen und identitätsstiftenden Wertes unseres Landes: die Mehrsprachigkeit.
Zur Stellungnahme.
15. Juni 2015
Das Forum Helveticum begrüsst das JA zum Bundesgesetz über Radio und Fernsehen
Indem sie das neue Gesetz über Radio und Fernsehen (RTVG) knapp (50,1%) angenommen hat, hat die Schweizer Bevölkerung am Sonntag 14. Juni 2015 die Finanzierung einer solidarischen nationalen Information gesichert. Das Forum Helveticum, Forum zur sprachkulturellen Verständigung in der Schweiz, freut sich über dieses Engagement für ein Gleichgewicht zwischen den Sprachenregionen und die Schweizer Kohäsion.
Zur Medienmitteilung.
20. März 2015
Un bec – Un bès – Antonio Ligabue
Das Forum Helveticum und das Theater Tuchlaube in Aarau ermöglichen dem italienisch- und französischsprechenden sowie dem Liebhaber-Publikum das Theaterstück von Mario Perrotta „Un Bec – Un Bès – Antonio Ligabue“ mitten in der Deutschen-Schweiz zu sehen: am Dienstag, 31. März 2015 um 19.00 Uhr auf Italienisch und am Mittwoch, 1. April 2015 um 14.00 Uhr auf Französisch.
Das Forum Helveticum verlost zwei Tickets für die italienische Aufführung am Dienstag 31. März 2015. Senden Sie uns einfach bis zum 27. Freitag März 2015 eine E-Mail an info@forum-helveticum.ch mit dem Stichwort „Ligabue“ und Ihren Koordinaten.
14. September 2014
Consultation Message Culture 2016-2019
Prise de position du Forum Helveticum lors de la consultation sur le Message Culture 2016-2019.
