2. Juli 2026
LINGUISSIMO in Burgdorf: «Lass deine Stimme hören!»

Am 6. und 7. Juni 2026 trafen sich 23 junge Schreibtalente aus allen Landesteilen in Burgdorf zum grossen Finale des nationalen Schreibwettbewerbs Linguissimo. In gemischtsprachigen Teams verfassten sie zwei- oder mehrsprachige engagierte Texte und präsentierten diese der Jury sowie dem Publikum. Eine Fachjury aus allen vier Sprachregionen kürte die drei kreativsten und inspirierendsten Beiträge. Die sieben Gewinnerinnen stammen aus den Kantonen FR, GR, LU, TI, VD und ZH.
Die Texte der Finalistinnen und Finalisten sind auf der Webseite von Linguissimo zu finden.
Der viersprachige Schreibwettbewerb Linguissimo richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, insbesondere an Schulklassen der Sekundarstufe II. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, verfassten die Jugendlichen zwei Texte in zwei verschiedenen Landessprachen. Im ersten Text ging es bei der diesjährigen Ausgabe ums Thema «Einen Ausweg finden». Der zweite kürzere Text handelt von einer persönlichen Erfahrung mit Fremdsprachen oder Mehrsprachigkeit. Dieses Jahr haben über 300 Jugendliche aus den vier Sprachenregionen der Schweiz ihre Texte eingereicht.
Die Verfasserinnen und Verfasser der kreativsten Beiträge wurden von einer nationalen Jury zum Finale eingeladen, das am 6. und 7. Juni in der Jugendherberge von Burgdorf unter dem Motto «Engagiertes Schreiben: Lass deine Stimme hören!» stattfand. Während des Finalwochenendes führten Blake Eduardo Carreno (Französisch), Sara Francesca Hermann (Rätoromanisch), Marica Iannuzzi (Italienisch) und Jovana Nikic (Deutsch) die Jugendlichen in Workshops ins engagierte Schreiben ein.
Anschliessend verfassten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in Zweier- oder Dreierteams zwei- und/oder mehrsprachige engagierte Texte, die sie dann der Jury und anderen Jugendlichen vorstellten. Die Jury hatte dann die schwierige Aufgabe, die drei Teams mit den kreativsten und inspirierendsten Beiträge auszuwählen, wobei sie sowohl die Originalität der Texte als auch ihre formale Qualität berücksichtigte.
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