{"id":4680,"date":"2016-12-01T10:08:29","date_gmt":"2016-12-01T09:08:29","guid":{"rendered":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/2016\/12\/gemeindepartnerschaften\/"},"modified":"2016-12-01T10:46:39","modified_gmt":"2016-12-01T09:46:39","slug":"gemeindepartnerschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/2016\/12\/gemeindepartnerschaften\/","title":{"rendered":"Gemeindepartnerschaften"},"content":{"rendered":"<p>Partnerschaften zwischen St\u00e4dten und Gemeinden wurden vor \u00fcber 60 Jahren auf europ\u00e4ischer Ebene ins Leben gerufen. Die urspr\u00fcngliche Idee war es, nach dem Zweiten Weltkrieg durch Ann\u00e4herung auf kommunaler Ebene zur Vers\u00f6hnung in Europa beizutragen. Seither werden auch in der Schweiz regelm\u00e4ssig Partnerschaften geboren, auf nationaler und internationaler Ebene, haupts\u00e4chlich im Sinne gegenseitiger kultureller und menschlicher Bereicherung. Zum Teil werden auch wirtschaftliche Interessen ber\u00fccksichtigt oder Beziehungen gepflegt, die im Rahmen patenschaftlicher Aktivit\u00e4ten stattfinden.<\/p>\r\n<p><!--more--><\/p>\r\n<p>Gewisse Gemeinden und St\u00e4dte sprechen lieber von \u00abFreundschaften\u00bb als von \u00abPartnerschaften\u00bb. Schliesslich kommt es auf die Aktivit\u00e4ten an, die auf der Ebene der Beh\u00f6rden und der Bev\u00f6lkerung realisiert werden. Die beiden \u00abPartner\u00bb oder \u00abFreunde\u00bb beschliessen, ob diese im Rahmen einer offiziell vereinbarten Partner\u00adschaft oder einer Freundschaft stattfinden sollen. Eine der l\u00e4ngsten und intensivsten bekannten Partnerschaften ist jene, die die St\u00e4dte Winterthur und La Chaux-de-Fonds vereint und f\u00fcr die sogar eine eigene Stiftung gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\r\n<p>Zwei Hauptgedanken leiten die Partnerschaften zwischen Gemeinden aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz:<\/p>\r\n<ol>\r\n\t<li>Partnerschaften f\u00f6rdern auf einfache Art den interkulturellen Kontakt: Konkrete Beispiele zeigen, dass Projekte zwischen Gemeinden aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz auf interessante und oft sehr einfache Art den binnenschweizerischen Br\u00fcckenschlag erm\u00f6glichen und den nationalen Zusammenhalt f\u00f6rdern. Oft k\u00f6nnen sie mit wenig Aufwand variantenreich gestaltet werden: Gute M\u00f6glichkeiten ergeben sich \u2013 \u00fcber die Kontakte zwischen den Beh\u00f6rden hinaus \u2013 durch Austauschaktivit\u00e4ten zwischen Musik- und Sportvereinen , zwischen Schulklassen und Auszubildenden,\u00a0K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler , Beamtinnen und Beamten usw.<\/li>\r\n\t<li>Partnerschaften richten sich an die gesamte Bev\u00f6lkerung: Aktivit\u00e4ten zur F\u00f6rderung der Verst\u00e4ndigung beschr\u00e4nken sich oft auf spezifische Gruppen wie Schulklassen, Auszubildende oder Lehrkr\u00e4fte. Grosse Bev\u00f6lkerungsteile werden dabei ignoriert. Gemeindepartnerschaften haben den Vorteil, dass je nach Projekt vielf\u00e4ltige Gruppen, ja sogar die ganze Bev\u00f6lkerung zweier Gemeinden einbezogen werden k\u00f6nnen.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n<p>Verantwortliche f\u00fcr Partnerschaften, die bereits Erfahrungen gesammelt haben, sind sich einig: Die vor der Partnerschaft bestehende Angst vor Sprachbarrieren verschwindet rasch und stellt nie ein un\u00fcberwindbares Problem dar. Man kommuniziert mit jeder zur Verf\u00fcgung stehenden Sprache, auch mit \u00bbH\u00e4nden und F\u00fcssen\u00bb. Ein Vorteil besteht sicher darin, dass viele Aktivit\u00e4ten auf einer nonverbalen Ebene stattfinden und somit spontane Begegnungen erm\u00f6glichen, z.B. \u00fcber Musik oder Sport.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Die Kosten einer Partnerschaft h\u00e4ngen nat\u00fcrlich mit der H\u00e4ufigkeit und der Wichtigkeit realisierter Projekte zusammen. Meist stellen sie kein Problem dar. Kosten k\u00f6nnen auf allen Ebenen gespart werden: Bei gegenseitigen Besuchen wird beispielsweise auf Gemeindestrukturen zur\u00fcckgegriffen, oder die G\u00e4ste \u00fcbernachten bei Privatpersonen.<\/p>\r\n<p><strong>AKTEURE<\/strong><\/p>\r\n<p>Vier Beispiele von Gemeinde- und St\u00e4dtepartnerschaften\u00a0<\/p>\r\n<ul>\r\n\t<li>Partnerschaft\u00a0<a href=\"http:\/\/www.obersiggenthal.ch\/aktuelles\/newsdetails\/mitarbeit-in-der-groupe-st-maurice.html\">Obersiggenthal (AG)<\/a>\u00a0mit\u00a0<a href=\"http:\/\/st-maurice.cms3.geomatic.ch\/xml_1\/internet\/fr\/application\/d2\/d160\/d48\/f49.cfm\">St-Maurice (VS)<\/a><\/li>\r\n\t<li>Partnerschaft\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kuf.ch\/Standorte\/Bezirksschule_Rheinfelden\/News\/2009\/11\/exchange.php\">Rheinfelden (AG)<\/a>\u00a0mit\u00a0<a href=\"http:\/\/www.morges.ch\/fr\/\">Morges (VD)<\/a><\/li>\r\n\t<li>Partnerschaft\u00a0<a href=\"http:\/\/www.samedan.ch\/xml_1\/internet\/de\/application\/d8\/f12.cfm\">Samedan (GR)<\/a>\u00a0mit\u00a0<a href=\"http:\/\/www.lemontsurlausanne.ch\/\">Le Mont-sur-Lausanne (VD<\/a>)<\/li>\r\n\t<li>Partnerschaft Winterthur (ZH) mit La Chaux-de-Fonds (NE):\u00a0<a href=\"http:\/\/www.winterthur-lachauxdefonds.ch\/index.php?id=28\">Stiftung Winterthur\/La Chaux-de-Fonds<\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p><strong>DOKUMENTE, PUBLIKATIONEN<\/strong><\/p>\r\n<p><a href=\"http:\/\/www.forum-helveticum.ch\/logicio\/pmws\/forumhelveticum__kontakt__de.html\">Forum Helveticum,\u00a0<em>Leitfaden f\u00fcr Gemeinde- und St\u00e4dtepartnerschaften<\/em>, Lenzburg, 2000, in vier Sprachen erh\u00e4ltlich (\u00abWeitere Publikationen\u00bb, 6)<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Partnerschaften zwischen St\u00e4dten und Gemeinden wurden vor \u00fcber 60 Jahren auf europ\u00e4ischer Ebene ins Leben gerufen. Die urspr\u00fcngliche Idee war es, nach dem Zweiten Weltkrieg durch Ann\u00e4herung auf kommunaler Ebene zur Vers\u00f6hnung in Europa beizutragen. Seither werden auch in der Schweiz regelm\u00e4ssig Partnerschaften geboren, auf nationaler und internationaler Ebene, haupts\u00e4chlich im Sinne gegenseitiger kultureller und&nbsp;<a class=\"more\" href=\"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/2016\/12\/gemeindepartnerschaften\/\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4701,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[157,105],"tags":[381,423],"class_list":["post-4680","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politics","category-dossiers-en","tag-exchange","tag-understanding"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4680","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4680"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4680\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/forum-helveticum.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}